Mit Coinepay Global Remittance können Sie grenzüberschreitende Überweisungen in die Schweiz schnell und zentral abwickeln. Ob Sie Ihre Familie unterstützen, einen Schweizer Lieferanten bezahlen oder eine persönliche Verbindlichkeit begleichen möchten: In dieser Anleitung erfahren Sie, was Sie benötigen, welche lokalen Auszahlungsmethoden Sie wählen können und wie Sie Ihre Überweisung bestätigen und verfolgen. Alles lässt sich rund um die Uhr über das Self-Service-Dashboard oder die Coinepay-App verwalten.
Vor dem Start: Was Sie als Absender benötigen
Um Geld in die Schweiz zu senden, benötigen Sie zunächst ein Coinepay-Konto mit abgeschlossener Identitätsprüfung (KYC). Falls Sie noch nicht registriert sind, können Sie ein Konto erstellen und die Verifizierung abschließen, bevor Sie beginnen.
Außerdem benötigen Sie korrekte Angaben zu Ihrem Empfänger. Fragen Sie nach genau den Angaben, die für die gewählte Auszahlungsmethode erforderlich sind, und gleichen Sie die Schreibweise des Namens mit einem amtlichen Ausweisdokument ab:
- Vollständiger amtlicher Name des Empfängers, übereinstimmend mit dem Ausweisdokument und den Bank- oder Wallet-Daten.
- Auszahlungsdaten für die gewählte Methode (siehe unten).
- Kontaktdaten, damit der Empfänger benachrichtigt werden kann, und manchmal eine Adresse.
Überweisungen in die Schweiz unterliegen der Identitätsprüfung, der Prüfung anhand von Sanktionslisten und den örtlichen Vorschriften. Coinepay kann Angaben wie den Zweck der Überweisung oder die Herkunft Ihrer Gelder anfordern. Halten Sie diese Angaben bereit, um Verzögerungen zu vermeiden.
Schweizer Währung und Kontoformate
Die Landeswährung der Schweiz ist der Schweizer Franken (CHF). Wenn Sie Geld auf ein Schweizer Bankkonto senden, verwenden Sie die IBAN als Kontokennung. Eine Schweizer IBAN hat 21 Zeichen: Sie beginnt mit CH, gefolgt von zwei Prüfziffern, einer fünfstelligen Kennung des Finanzinstituts und einem zwölfstelligen Feld für die Kontonummer.
Für eine eingehende internationale Banküberweisung geben Sie normalerweise den Namen und die Adresse des Kontoinhabers, die IBAN sowie den Namen, die Adresse und den SWIFT/BIC-Code der Empfängerbank an. In manchen Bankdaten kann zusätzlich eine Schweizer Bankclearing-Nummer stehen; die IBAN bleibt jedoch die Kontokennung. Kontoformate anderer Länder – etwa ein indischer IFSC, eine mexikanische CLABE oder eine US-Routing-Nummer – sind keine gültigen Schweizer Empfangsformate. Verwenden Sie sie daher nicht anstelle der Schweizer Angaben.
Die Schweiz nimmt für Euro-Zahlungen an SEPA teil. Gehen Sie jedoch nicht davon aus, dass CHF-Überweisungen über SEPA abgewickelt werden. Wenn Ihr Empfänger Ihnen eine Rechnung mit Schweizer QR-IBAN gibt, geben Sie die zugehörige QR-Referenz an, sofern diese Zahlungsart unterstützt wird. Fehlt die Referenz, kann die Zahlung möglicherweise nicht verarbeitet werden. Klären Sie die genauen Vorgaben der Bank immer mit Ihrem Empfänger.
Auszahlungsmethoden für die Schweiz
Coinepay unterstützt gängige lokale Auszahlungsmethoden. Welche Optionen für eine bestimmte Überweisung verfügbar sind, wird Ihnen beim Einrichten in der App angezeigt. Die einzelnen Methoden erfordern normalerweise Folgendes:
Gutschrift auf ein Bank- oder PostFinance-Konto
Das Geld wird dem Schweizer Bank- oder PostFinance-Konto des Empfängers direkt in CHF gutgeschrieben. Sie benötigen den vollständigen amtlichen Namen des Empfängers, seine IBAN sowie den Namen und den SWIFT/BIC der Empfängerbank. Prüfen Sie die IBAN Zeichen für Zeichen: Schon eine falsche Ziffer kann dazu führen, dass die Überweisung abgelehnt oder zurückgeschickt wird.
Bargeldabholung
Wenn die Bargeldabholung verfügbar ist, holt der Empfänger das Geld bei einer teilnehmenden Auszahlungsstelle ab. Dafür benötigt er in der Regel die Überweisungsnummer (Referenz), die Sie ihm mitteilen, sowie einen gültigen Lichtbildausweis, dessen Name mit dem Namen auf der Überweisung übereinstimmt. Teilen Sie die Referenz Ihrem Empfänger nur über einen Kanal mit, dem Sie vertrauen.
Mobile Wallets
Coinepay unterstützt in vielen Märkten Auszahlungen an mobile Wallets. In der Schweiz ist TWINT die bekannteste lokale Wallet. Wir können jedoch nicht bestätigen, dass die direkte Auszahlung einer internationalen Überweisung an eine Schweizer TWINT-Wallet eine standardmäßig verfügbare grenzüberschreitende Methode ist. Wenn Sie eine Auszahlung an eine Wallet wünschen, prüfen Sie beim Erstellen der Überweisung, welche Optionen die App für die Schweiz tatsächlich anzeigt. Wird keine Wallet angeboten, wählen Sie stattdessen eine Bankgutschrift.
Schritt für Schritt: Geld in die Schweiz senden
- Anmelden und eine Überweisung starten. Öffnen Sie die Coinepay-App oder das Dashboard und wählen Sie die Option zum Geldsenden. Sie können die App im App Store oder bei Google Play herunterladen.
- Die Schweiz als Zielland auswählen und CHF wählen (oder die Währung, die die App für Ihre gewählte Auszahlungsmethode anbietet).
- Die Auszahlungsmethode auswählen – Gutschrift auf ein Bank- oder PostFinance-Konto, Bargeldabholung oder eine angezeigte Wallet-Option – und die Angaben zum Empfänger genau wie oben beschrieben eingeben.
- Den Betrag eingeben, den Sie senden möchten, oder den Betrag, den der Empfänger erhalten soll.
- Wechselkurs und Gebühren prüfen. Coinepay zeigt Ihnen vor der Bestätigung den geltenden Kurs und die Gebühren sowie den Betrag, den Ihr Empfänger erhalten sollte, übersichtlich an. Prüfen Sie jedes Feld, insbesondere die IBAN und den Namen des Empfängers.
- Zusätzlich angeforderte Angaben machen, etwa zum Zweck der Überweisung oder zur Herkunft der Gelder, falls Sie dazu aufgefordert werden.
- Die Überweisung bestätigen, sobald Sie sich vergewissert haben, dass alle Angaben korrekt sind.
- Den Status verfolgen. Der Status jeder Überweisung lässt sich in der App von der Einreichung bis zur Auszahlung verfolgen. Bewahren Sie die Referenz für Ihre Unterlagen auf.
Was Empfänger in der Schweiz beachten sollten
Schweizer Finanzintermediäre sind verpflichtet, Kunden und wirtschaftlich Berechtigte zu identifizieren, ungewöhnliche Transaktionen und deren Zweck zu prüfen und bei Verdacht auf Geldwäsche eine Meldung an die Meldestelle für Geldwäscherei Schweiz (MROS) zu erstatten. Deshalb kann eine eingehende Zahlung dazu führen, dass die Bank des Empfängers Informationen oder Belege von ihm anfordert. Raten Sie Ihrem Empfänger, zeitnah zu antworten, falls seine Bank Kontakt mit ihm aufnimmt.
Handelt es sich bei dem Geld um eine Schenkung oder Erbschaft, können kantonale Steuer- und Erklärungspflichten bestehen. In den meisten Kantonen muss der Empfänger eine Schenkungssteuererklärung einreichen; die Regeln unterscheiden sich je nach Kanton. Coinepay kann keine Steuerberatung leisten. Der Empfänger sollte daher die für ihn geltenden kantonalen Anforderungen prüfen. Wir können weder eine allgemeine Erklärungspflicht noch einen festen Schwellenwert bestätigen, der für jede eingehende Überweisung gilt. Die oben genannten allgemeinen Pflichten zur Bekämpfung der Geldwäscherei gelten jedoch immer.
Schweizer Sanktionen können Finanztransaktionen einschränken oder Vermögenswerte einfrieren, an denen gelistete Parteien beteiligt sind. Coinepay prüft alle Kunden und Gegenparteien anhand von Sanktionslisten und bietet weder sanktionierten Personen noch Jurisdiktionen, die umfassenden Sanktionen unterliegen, seine Dienste an.
Probleme beheben: Verzögerungen, Rücküberweisungen und Fehler
Falsche oder unvollständige Empfängerangaben
Falsche oder unvollständige Angaben zum Zahlungsempfänger sind eine häufige Ursache für Probleme. Ein nicht existentes oder geschlossenes Konto oder ein Name, der nicht zum Konto passt, kann dazu führen, dass die Überweisung abgelehnt oder zurückgeschickt wird. Prüfen Sie vor der Bestätigung die IBAN, den amtlichen Namen des Empfängers und den SWIFT/BIC.
Compliance-Prüfung
Sicherheitsprüfungen oder die Anforderung von Identitätsnachweisen und Belegen zur Herkunft der Gelder – sowohl auf der Absender- als auch auf der Empfängerseite – können eine Überweisung vorübergehend aufhalten. Die angeforderten Dokumente schnell bereitzustellen, ist in der Regel der schnellste Weg, eine solche Prüfung abzuschließen.
Verzögerungen
Wochenenden, Feiertage, verpasste Annahmeschlusszeiten der Banken und die Bearbeitungszeit der Empfängerbank können beeinflussen, wann das Geld gutgeschrieben wird. Die Dauer bis zur Gutschrift hängt vom Zahlungsweg und den beteiligten Banken ab. Prüfen Sie daher den Status in der App, statt sofort von einem Problem auszugehen.
Zurückgeschickte Überweisungen
Wird eine Überweisung zurückgeschickt – beispielsweise weil das Konto geschlossen ist oder die Angaben nicht übereinstimmen –, verfolgen Sie die Statusmeldungen in der App. Anschließend können Sie die Angaben korrigieren und das Geld erneut senden oder den Support um Hilfe bitten.
Wenn Sie sich bei etwas unsicher sind, wenden Sie sich an den Coinepay-Support oder kontaktieren Sie uns über unseren Telegram-Kanal. Auf unserer Startseite erfahren Sie außerdem mehr über Coinepay.
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FAQ
Welche Angaben benötige ich, um Geld auf ein Schweizer Bankkonto zu senden?
Sie benötigen den vollständigen amtlichen Namen und die Adresse des Empfängers, seine Schweizer IBAN (21 Zeichen, beginnend mit CH) sowie den Namen, die Adresse und den SWIFT/BIC der Empfängerbank. Klären Sie die genauen Vorgaben mit Ihrem Empfänger und verwenden Sie die IBAN als Kontokennung.
In welcher Währung sollte ich Geld in die Schweiz senden?
Die Landeswährung der Schweiz ist der Schweizer Franken (CHF). Coinepay zeigt Ihnen beim Einrichten der Überweisung die verfügbaren Währungen und Auszahlungsmethoden sowie vor der Bestätigung den Wechselkurs und die Gebühren an.
Kann mein Empfänger das Geld in der Schweiz bar abholen?
Wenn die Bargeldabholung angeboten wird, kann Ihr Empfänger das Geld bei einer teilnehmenden Auszahlungsstelle abholen. Dazu benötigt er die Überweisungsnummer, die Sie ihm mitteilen, sowie einen gültigen Lichtbildausweis, dessen Name mit dem Namen auf der Überweisung übereinstimmt. Prüfen Sie die für die Schweiz in der App angezeigten Optionen.
Warum verzögert sich meine Überweisung in die Schweiz?
Mögliche Ursachen sind Compliance-Prüfungen, die Anforderung von Identitätsnachweisen oder Belegen zur Herkunft der Gelder, unvollständige Empfängerangaben oder die Bearbeitungszeit der Empfängerbank sowie Wochenenden und Feiertage. Verfolgen Sie den Status in der App und reagieren Sie schnell auf Dokumentenanforderungen.
Kann die Bank meines Empfängers Fragen zu dem Geld stellen?
Ja. Schweizer Banken müssen Kunden identifizieren und ungewöhnliche Transaktionen prüfen. Eine eingehende Zahlung kann daher dazu führen, dass die Bank Informationen oder Dokumente anfordert. Bei Schenkungen und Erbschaften können zudem kantonale Pflichten zur Abgabe einer Steuererklärung bestehen, die der Empfänger vor Ort prüfen sollte.
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